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Translationale Platform

Die Translationale Plattform von CECAD unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Cornely sucht gezielt nach Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung zur Umsetzung in vielversprechenden klinischen Projekten. Dazu katalysiert sie mit hoher Dynamik Kooperationen zwischen Grundlagenwissenschaftlern und Klinikern. Ziel ist die Maximierung des Erkenntnistransfers aus der Grundlagenforschung, zur Realisierung der Vision von CECAD, neuartige Therapien für altersassoziierte Erkrankungen abzuleiten. Die strategisch günstige zentrale Lage des neuen CECAD Forschungszentrums auf dem Klinikcampus begünstigt die rapide ansteigende Zahl an translationalen Forschungsprojekten. Köln ist einer der studienerfahrensten Standorte in Europa. Bereits erteilte wie aktuell beantragte Patente spiegeln den finanziellen wie wissenschaftlichen Erfolg des Modells.

Unsere Erfolge: Die Translationale Plattform profitiert von Finanzierungen wie der „Förderung von Instrumenten- und Methodenentwicklung für die patientenorientierte medizinische Forschung“ des BMBF. Aus einigen translationalen Projekten sind bereits Patente hervorgegangen, beispielsweise im Forschungsprojekt zur katheterlosen Harnblasendruckmessung (CLUD-Pilot) bei der Indikation einer überaktiven Blase (OAB).  Translation schließt den Kreislauf zwischen den Disziplinen.

Unsere Ziele: Die Entwicklung von Indikatoren zur Bemessung der Erfolgsaussichten von translationalen Projekten ist ein wichtiges Ziel, um langfristig die Effizienz der Translationalen Plattform noch weiter zu steigern. Die Tätigkeit der Navigatoren durch diesen Prozess bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Sicherung der ‚Intellectual property’, denn nichts soll verloren gehen, und der Abschätzung von Aufwand und Ertrag. Mit der Identifikation von belastbaren Indikatoren kann ein umfassendes Modell entwickelt werden. Gelingt die Etablierung, kann dieses Konzept auch auf andere Forschungsstandorte übertragen werden. Eine Erhöhung der Anzahl der Navigatoren kann die Zahl der translationalen Projekte steigern und dadurch die Umsetzungskraft der Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Therapie deutlich erhöhen. Neue Kooperationen mit Biotech-Unternehmen sind ein wichtiges Ziel in der Realisierung der klinischen Studien. An der Schnittstelle zwischen Forschung und Unternehmen zu sein, bedeutet eine große Verantwortung zu tragen. Oft geht es anfangs um Moleküle, um Zellen, am Ende stehen der Patient und die Erneuerung der klinischen Standardtherapie.

Unsere Methoden: Die Navigatorinnen der Translationalen Plattform sind die Schnittstelle zwischen Grundlagenwissenschaftlern und Klinikern. Mit dem Slogan „From Bench to Bedside and Back“ führt der Translationsprozess durch definierte sieben Schritte effizient von der Identifikation geeigneter Projekte über die Antragstellung, die klinische Studie zur Auswertung und optimal zur Entwicklung neuer Medikamente, medizintechnischer Geräte oder Methoden sowie Unterstützung bei der Beantragung von Patenten. 

Prof. Dr. Oliver A. Cornely
Head of Translational Platform, Principal Investigator, Clinical Trials Center Cologne (CTCC)
Tel.  +49 221 478 85523
oliver.cornely[at]uk-koeln.de

Department of Internal Medicine I, ZKS
Uniklinik Köln
Kerpener Str. 62
50937 Köln
Profile Page

Oliver A. Cornely
Facts & Figures
  • Anzahl der translationalen Projekte: 46
  • Anzahl der kooperierenden Institute: 38
  • (Stand: 11/2014)