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Der Science-Container auf der Expo Shanghai 2010

Die Universitäten Köln, Münster und Dortmund waren mit einem Science-Container im Rahmen der NRW-Woche im September 2010 auf der Expo Shanghai am Deutschen Pavillion in Asien zu Gast.

Das hieß "mit fremden Augen schauen", sich andere Sehgewohnheiten vorzustellen, die von der extrem hohen Dynamik in China geprägt sind. Rasante 360-Grad-Ansichten auf Wissenschaft und Emotion, Hightech und und Zukunftsfähigkeit kennzeichneten die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten.

Der Science-Container "Mega Challenges – Mega Solutions" machte deutlich: Mega Challenges sind global übergreifende Probleme, die nur global gelöst werden können. In diesem Kontext war die Präsentation der drei beteiligten Universitäten zu verstehen.

Das Exzellenzcluster an der Universität zu Köln erforscht unter dem Titel "Understanding Aging" die molekularen Ursachen von Alterungsprozessen und damit assoziierter Erkrankungen mit dem Ziel, neue Therapien zu entwickeln – ein wichtiger Aspekt in alternden Gesellschaften.

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster beschäftigt sich mit Fragen zu "Future Energy": Wie sieht die (Auto-)Mobilität der Zukunft aus? Gibt es umweltfreundliche Alternativen zu Verbrennungsmotoren? Am Batterieforschungszentrum "MEET" sucht ein internationales Team von rund 100 Wissenschaftlern nach Antworten auf diese Fragen.

Die Fakultät Raumplanung der TU Dortmund entwickelt Raumplanungskonzepte, die eine nachhaltige Entwicklung in den Ballungsräumen sichern. Es werden urbane Veränderungen untersucht, die durch den Struktur- oder Klimawandel und die alternden Gesellschaften verursacht werden.

Mit ihren Projekten senden die drei Universitäten ein starkes Signal: Die grenzüberschreitende Suche nach Lösungsstrategien für globale Probleme.

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